Verschenken sie keine Hunde!
(Gilt sinngemäss auch für alle anderen Haustiere)

Wie gerne würde man einem geliebten Menschen einen niedlichen Welpen zu Weihnachten oder dem Geburtstag schenken. Dass dies kein ideales Geschenk ist sollte eigentlich inzwischen jedermann klar sein. Solch bedeutende Entscheidungen müssen  sie unabhängig von der emotionalen Stimmung treffen.

In Anbetracht der heute gültigen gesetzlichen Ausbildungspflicht schon vor dem Hundekauf, ist das Verschenken eines Hundes eine Unmöglichkeit. Dazu kann die beschenkte Person mangels Vorbereitung und Ausstattung unter Umständen dem Hund nicht gerecht werden. Speziell Kinder und Jugendliche sind in der Regel keine Hundehalter! Die Schule oder Ausbildung lassen meist eine vollumfängliche Pflege nicht zu. Dazu kommt, dass vielen Kindern die Pflege des Haustieres schnell verleidet, aber gerade der Hund sehr viel Zuwendung und Zeit fordert, um ihn Artgerecht zu halten.

Wenn Menschen sorgfältig überlegen, ob sie sich einen Welpen zulegen sollen und entsprechend vorausplanen, ist das Risiko minimal, dass er in einem Tierheim landet. Die Aufnahme eines Tieres ist eine ernste Verpflichtung, die weit über die Freude der Feiertage hinausgeht. Die Beziehungen zu einem Tier sind dann am besten, wenn jedes Familienmitglied an der Entscheidung beteiligt ist. Die Festtage sind ein guter Anlass, um mit der ganzen Familie in Ruhe darüber zusprechen und vorauszuplanen.

Ein Hundebuch statt eines Welpen zu schenken, ist eine grossartige  Möglichkeit, sich über die Folgen dieser wichtigen Entscheidung klar zu werden. Es regt zu Gesprächen über die Anschaffung des richtigen Hundes an. Hund ist nicht gleich Hund und er sollte vor allem nicht nach seinem Aussehen ausgesucht werden. Nicht jede Rasse ist für jeden Lebensstil geeignet. Es gibt Hunde mit den unterschiedlichsten Grössen und Temperamenten. Viele Fragen tauchen auf, die sorgfältig und aufrichtig beantwortet werden sollen. Sind Lebens- und Wohnumstände passend für die Haltung eines Hundes? Wie viel Zeit wollen die einzelnen Familienmitglieder mit dem Tier verbringen? Wobei zu bedenken ist, dass Kinder nie  alleine für den Hund verantwortlich sein dürfen! Haben sie daran gedacht, dass der Hund monatliche Kosten verursacht? Futter, Impfungen, regelmässiges Entwurmen, Zubehör, Hundesteuer, alle vorgeschriebenen Kurse u.s.w. Das sind nur einige der Punkte die überlegt werden müssen.  Und vor allem welche Grösse passt zu mir und welchem Temperament des Hundes kann ich gerecht werden? Wir empfehlen, sich von kompetenten Personen über die Vor- und Nachteile der gewählten Rasse beraten zu lassen. Auch Mischlinge sind sehr unterschiedlich. Hier ist die Gefahr, dass man im Voraus nicht weiss  wie Gross der Hund wird und welche Charaktereigenschaften er geerbt  hat.

Wenn die Entscheidung gefallen ist, ist die richtige Vorbereitung wichtig: Besorgen sie vorher das notwendige Zubehör. Falls dies ihr erster Hund ist, sind sie gesetzlich verpflichtet, einen Sachkundenachweis - Theoriekurs vor der Übernahme eines Hundes zu absolvieren. Dazu müssen mit Hunden der Rassetypenliste 1 von Gesetztes wegen zwingend Welpen- und Junghundekurse bescuht werden. Ebenso muss eine Haftpflichversicherung über min. Fr. 1 Million abgeschlossen sein. Suchen sie eine gute und vom Kanton zugelassene Welpengruppe, z.B. uns "Oberglatter Knurrli" (
www.welpenschule.ch ), damit alles für den grossen Tag bereit ist, um als Verantwortungsbewusste, stolze Hundeeltern ihren Welpen von Anfang an zu einem glücklichen, folgsamen Hund in unseren hektischen Alltag zu integrierten und gross zu ziehen.